Winterexkursion am Flachsee

Genau auf die Winterexkursion vom 17. Januar kam auch der Winter zu uns. 15 Personen im warmen Winterkleidern erlebten in Rottenschwil einen fulminanten Auftakt: 9 Kraniche präsentierten sich auf der Wiese. Aber auch sonst war es mit Klein- und Buntspecht, Dompfaff und Kirschkernbeisser, Spiessente und Pfeifente, Schnatterente und Krickente, Tafelente, Löffelente und Reiherente, Turmfalke und Rotmilan, Silberreiher, Störche und Bekasinen ein sehr artenreicher Wintermorgen. Das alles bei blauem Himmel und kurzzeitigem Schneesturm!

Nisthöhlenkontrolle im Bärenmoos

Nur wenige Personen und Kinder wagten sich hinaus in den verregneten Wald, um die 60 Nistkasten zu putzen. Doch der Sommer war gut und so waren quasi alle Kästen mit Meisennestern gefüllt. Nach getaner Arbeit konnten alle mit dem Naturschutztaxi ins Magazin fahren, wo Jörg Koch am Grill feine Würste gegrillt hatte und wo sich alle mit heissem Tee aufwärmen konnten. Ein wahres Regen – Happyend!

Chlaushock im Chalofe

Einer alten Tradition folgend kommt der Samichlaus in den Chalofe. Diese Jahr war die Hütte am 22. November gefüllt und viele Kinder wussten mit einem Versli, einer Geschichte oder einem Liedchen dem Chlaus zu gefallen. Sie wurden alle mit einem feinen Chlaussäckli belohnt. Mit Nüssli, Mandarindli, Grillgut oder einem Kaffee Vogelnäschtli genossen alle Besucher den stimmungsvollen Abend in der Hütte. Vielen Dank allen Helferinnen und Helfern.

Arbeitsmorgen in der Kiesgrube

15 Personen nutzten den 7. November, um bei prächtigem Spätsommerwetter in der Kiesgrube Unterzelg zu arbeiten: Vogelhäuschen bemalen, ausholzen, ausmähen , Kopfweiden schneiden, Schnittmaterial abführen, Schilfmähen im Torbehölzli, Schöpfli ausräumen. Jedermann hatte Arbeit gefunden und so verging der Morgen in Windeseile. Auf die Helfer wartete ein feines Mittagessen aus der Vogelschutzküche, zubereitet von Peter Koepfli. Allen sei herzlich gedankt! Die Kiesgrube Unterzelg ist ja ein Lebenraum für die Amphibien von kantonaler Bedeutung und muss gepflegt und unterhalten werden.

Später Emdet

Der trockene Sommer war schuld, dass das Kirchbordgras nach den Heuet kaum nachwuchs. So kam es , dass der Kirchbord-Emdet zum ersten mal nach der Sommerzeit abgehalten wurde, am Dienstag , dem 27. Oktober. Drei Tage zuvor hatte der Mäher, Werner Weber , das Bord exakt geschnitten. 17 Personen halfen nun beim Emdet mit und schon um 17. 00 Uhr konnte Daniel Koch das Gras aufladen. Als es schon eindunkelte, lud die Kirchenpflege Villmergen alle Helferinnen und Helfer zu einem feinen Nachtessen im Pfarrhaus ein . Herzlichen Dank .

Nisthöhlenkontrolle am Rietenberg

Wie schön ist es doch im farbigen Herbstwald. So trafen sich am Samstag, 17. Oktober, 12 Personen und 15 Kinder, um im Wald 180 Nistkästen zu reinigen. Es war sehr spannend. In den meisten Kästen haben Meisen gebrütet. Trotz heissem Sommer waren wenig Wespen zu verzeichnen. Auch Kleibernester wurden wenige gefunden, da dieser Vogel im Naturwald und in den Totholz-inseln immer mehr Naturhöhlen findet. Keine Gruppe sah Siebenschläfer, diese haben sich schon in den Boden verkrochen, was auf einen harten Winter hindeutet. Nach getaner Arbeit gab es für alle Hot-Dogs und heissen Tee aus der Vogelschutzküche von Peter Koepfli. Höhepunkt für die Kinder war natürlich am Ende die abenteuerliche Häfi-Fahrt ins Dorf zurück.

Filmabend 10.September

Wer nicht kam, ist selber schuld ! 21 Personen fanden die Aula des Schulhauses Hof , lauschten den spannenden Ausführungen von Tierfilmer Andy Meyer zu seinen fantastischen Bildern aus Namibia. Ein Hochgenuss !

Vereinsreise 2015: Rösslifahrt ins Murimoos

Es war genau das richtige Wetter, auch für die Pferde: Nicht mehr zu heiss und nicht zu nass! Für einmal nutzten wir Naturschützer die Gelegenheit , um mit den beiden Kutschern Ueli Brunner und Guido Koch eine Rösslifahrt zu unternehmen. Dabei konnten alle die schöne Landschaft im Freiamt geniessen und auch die Storchenkolonie im Murimoos beobachten. Um die Mittagszeit wurde gepicknickt und im Moospintli eingekehrt. Der Bünz entlang ging es heimwärts. Die Stimmung war gut und im Rosswagen 1 wurde sogar noch lautstark gesungen. Herzlichen Dank an Ueli und Guido für die sichere Fahrt.

Haselhock

Traditionsgemäss treffen sich die Mitglieder des NVV Villmergen am Abend vor dem Nationalfeiertag auf dem Hasel zu einem gemütlichen Grillabend. Diesesmal war Feuerverbot wegen der Trockenheit. So wurde zum erstenmal auf einem gemieteten Gasgrill gebraten oder man ass einen währschaften Wurstsalat. Auch die Kinder zündeten keine Raketen , sie bauten eine Waldhütte! Spannend waren auch dieses Jahr wieder die Mölki – Spiele. In der Nacht leuchteten die Dörfer im Bünz- und im Reusstal, eine wunderbare Aussicht. Nur der 2. Vollmond im Juli war hinter den Wolken versteckt .

Arbeitsmorgen Waldlehrpfad

Nach dem strengen und heissen Kirchbordheuet war schon wieder der Arbeitsmorgen Waldlehrpfad auf dem Programm. Immer im Juli muss der Pfad ausgemäht , Posten repariert und Tafeln gewaschen werden. So ist er denn bereit für hoffentlich viele Waldgänger und Familien, welche ein paar lehrreiche Stunden im Wald verbringen wollen . Jetzt erst recht, wenn es so heissist.

Kirchbord-Heuet

20 hitzebeständige und berggängige Personen haben sich am Kirchbord-Heuet beteiligt. Am Montag hatte Werni Weber das Bord fachmännisch und exakt geschnitten. Heute Donnerstag, 2. Juli, war es spindeldürr durch die Hitzetage . Trinken war bei 35 Grad fast wichtiger als arbeiten! Der Heuet verlief wie am Schnürchen und unfallfrei. Fein säuberlich wurden auch Strassen und Wege wieder freigeblasen von Staub oder von Hand gewischt. Die Kirchenpflege lud dann alle Helferinnen und Helfer grosszügigerweise zu einem Grillhock mit Kaffee und Dessert in den Pfarrgarten ein . Alle genossen den wunderbaren Sommerabend, bis sich die Müdigkeit von der strengen Arbeit zeigte. Herzlichen Dank der Kirchenpflege Villmergen für das feine Nachtessen . Vielen Dank auch Daniel Koch, der uns das Heu Jahr für Jahr mit dem Ladewagen auflädt.

Jura Exkursion

Wenn es regnet, schlafen die Leute am Sonntagmorgen aus . So war es nicht verwunderlich, dass die Leiterin der Jura-Exkursion, Helen Steimen, nur 5 Personen auf dem Dorfplatz vorfand. Trotzdem wagte man den Ausflug nach Erlinsbach, wo eine artenreiche Juralandschaft auch im Regen etwas Besonderes ist. Der Orchideenlehrpfad ist jetzt im Juni sehr reich an Blütenpflanzen, speziell an Orchideen. Es grenzt doch an ein Wunder, wie die Blüte z.B. des Bienenragwurzes 100 prozentig einer Biene gleicht , einzig um Bienen anzulocken. Herzlichen Dank an Helen Steimen, die viel Interessantes zu erzählen wusste und ein grosses Fachwissen hat.

Otto - Baum

Am Samstag, 21. März, trafen sich NVV – Mitglieder und Angehörige vom verstorbenen Otto Troxler, um für den Amphibienpapst Otto einen Baum zu pflanzen. Da , wo Amphibien laichen, steht jetzt eine schöne Eiche, welche hoffentlich einmal als mächtiger Prachtsbaum die Landschaft zieren wird.

Arbeitsmorgen Kiesgrube Unterzelg

15 Personen nutzten den schönen Frühlingsmorgen, 29. März, um in der Kiesgrube Unterzelg Arbeiten für die Amphibien zu erledigen. Hecken wurden ausgeholzt, und Material abgeführt, Weiden wurden auf den Kopf geschnitten, Holz wurde gespalten und die von Jörg Koch gebauten Nistkästen wurden bemalt. Es gab also für alle viel zu tun . Peter Koepfli verpflegte alle Teilnehmer mit einem feinen Znüni und einem prima Mittagessen aus der Vogelschutzküche . Herzlichen Dank allen!




Ostermontags-Exkursion

Nur 11 Personen versammelten sich auf dem Dorfplatz, doch das Wetter war gut , aber recht kalt. Die Teilnehmer erfuhren vieles über den Spatz und seine Gefährdung in unseren ausgeräumten Siedlungsgebieten. Langsam wurde es wärmer, den Spaziergang über Feld und Flur genossen alle. In der Linde Büttikon wurden wir mit feinem Morgenessen verwöhnt . Durch den Harzerhof ging es dann wieder zurück nach Villmergen.

Abendexkursion Graströchni

Die Graströchni ist ein Naturparadies inmitten von Autobahn, Industrie und intensiver Landwirtschaft, gelegen zwischen Kölliken und Muhen. 14 Personen liessen sich am Abend des 2. Mai von Herrn Lüscher um das Reservat führen. Es liegt genau an der Vogelzugsroute, sodass vor allem im Frühling und im Herbst auch seltene Arten ( bisher 100 ! ) hier kurze Zeit Rast machen. Nach dem Beobachten vieler Greifvögel, einem nistenden Blässrallenpaar , den Rauchschwalben, den ersten Mauerseglern und einem Braunkehlchen liessen dann leider die Wolken den Regen fallen und es goss wie aus Kübeln. Das war das Ende der interessanten Exkursion. Alle Teilnehmer kennen nun aber dieses Reservat und werden wohl noch des öfteren dort anzutreffen sein.

Waldexkursion mit Morgenessen

18 Personen machten sich schon früh um 7. 00 Uhr an diesem schönen, letzten Maisonntag auf , um unter kundiger Führung von Maria Meier das Vogelkonzert im Wald zu hören. Mauersegler, Hausrotschwanz, Kohlmeise und Amsel sangen schon im Dorf . Auch der Buchfink sang sein Liedchen : Hütt-hütt-hütt-hütt-hüttt lueg i es Video! In der Schwarzhalde nutzten Schwarz- und Rotmilan bereits die Thermik der Morgensonne. Auch ein Fuchs beendete seine Tour und verschwand im Kartoffelacker. Im Wald ertönte das laute Lied vom Zaunkönig und aus den hohen Tannen vernahm man das feine Si-si-si-si-si-si vom kleinsten Vögelchen, dem Sommergoldhähnchen. Bestaunt wurden auch die mächtigen, amerikanischen Douglasien an der Schwarzhaldenstrasse. Bald erreichten alle Teilnehmer das Bergmättli, wo ein Heinzelmännchenteam ein feines Morgenessen zubereitet hatte. Herzlichen Dank.